In Deutschland werden rund 7,5 Millionen Erwachsene als sogenannte
funktionale Analphabeten gezählt, was nichts anderes bedeutet, als dass
diese zwar Buchstaben, Wörter und einzelne Sätze lesen und schreiben
können, aber Mühe haben, einen längeren, zusammenhängenden Text zu
verstehen. 60 Prozent aller funktionalen Analphabeten hierzulande sind
Männer, das belegt eine Studie aus dem Jahr 2011 der Universität
Hamburg (Quelle: Zeit).
In
den letzten fünf Jahren werden mit Sicherheit noch weitere dazu
gekommen sein, aber das scheint in der Politik keinen zu interessieren.
Dort gibt es andere Prioritäten, wie die „Berliner Zeitung“ uns erklärt:
Die
Weltsprache Arabisch wird an Berliner Schulen künftig eine weitaus
größere Rolle spielen. Neuerdings bieten vier Berliner Grundschulen das
Projekt „Muttersprache Arabisch“ an. Dabei erhalten arabischstämmige
Schüler zusätzlich zum üblichen Unterricht zwei Stunden Arabisch pro
Woche in kleinen Lerngruppen. „Bis zum Ende der vierten Klasse sollen
diese Schüler dann Arabisch in Wort und Schrift beherrschen“, sagt
Birgit Habermann, Leiterin der Erika-Mann-Grundschule in Wedding. Das
Angebot stoße auf großes Interesse.
Die immense Nachfrage
ist wenig verwunderlich, denn Arabisch wird bisher in Berlin nur an
zwei kleinen Privatschulen als Fremdsprache unterrichtet, an staatlichen
Schulen überhaupt nicht. Die bieten bisher lieber Japanisch oder
Chinesisch an. Dabei ist die Zahl der arabischsprechenden Menschen in
Berlin sehr groß und hat durch die Massenflucht aus Syrien noch
zugenommen…
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/schulen-in-berlin-arabisch-kommt-auf-den-stundenplan-25185434
Sie
haben richtig gelesen, Arabisch wird in Deutschland mittlerweile als
Weltsprache bezeichnet, obwohl Bengalisch von weitaus mehr Menschen auf
dieser Erde gesprochen wird, als Arabisch.
Und der linksgrüne Senat von Berlin geht noch weiter:
Der
Senat bereitet nun den nächsten großen Schritt vor. Geplant ist nach
Informationen der Berliner Zeitung mindestens eine deutsch-arabische
Schule nach dem Vorbild der staatlichen Europaschulen in Berlin. Das
soll der Integration dienen und den arabischstämmigen Menschen in Berlin
Wertschätzung signalisieren, heißt es im Umfeld von Bildungssenatorin
Sandra Scheeres (SPD). Tatsächlich hat Rot-Rot-Grün im Koalitionsvertrag
festgeschrieben, dass die zweisprachige Bildung und Erziehung ausgebaut
werden soll. Ausdrücklich genannt werden dort Türkisch, Arabisch und
Kurdisch sowie allgemein osteuropäische Sprachen…
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/schulen-in-berlin-arabisch-kommt-auf-den-stundenplan-25185434
Sie
haben wieder richtig gelesen, nicht die deutsche Sprache, sondern die
Heimatsprache soll der Integration dienen. Selten so einen Schwachsinn
gelesen.
Oder doch nicht? Insgesamt hatte in Deutschland 2015 gut
ein Drittel aller Kinder unter fünf Jahren einen Migrationshintergrund
(35,9 Prozent), in einigen Städten wie zum Beispiel in Frankfurt liegt
der Anteil bereits über 50 Prozent, in vielen Klassen kann man die
Deutschsprachigen an einer Hand abzählen.
Irgendwann einmal werden
dann Türkisch und Arabisch tatsächlich zur neuen Muttersprache in
Deutschland und die deutsche Sprache wird noch in einigen Reservaten
gesprochen.
Mittwoch, 30. November 2016
Dienstag, 29. November 2016
Der Grabstein der Redefreiheit
Der Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion Volker Kauder schreibt in seinem Kommentar „Wenn das Netz weiter lügt, ist mit Freiheit Schluss“
auf welt.de vom 20.11.16, dass die Gangart der Politik gegenüber den
sozialen Medien wie Facebook verschärft werden müsse, weil dort Hass
verbreitet werde. Als Fazit seines Artikels fordert Herr Kauder
schärfere Gesetze gegen diese Plattformen.
Die gesamte Idee eines „Hassverbrechens“ ist in einem Rechtsstaat unzulässig.
Wenn man eine Straftat begangen hat, bekommt man nicht noch zwei Jahre Knast extra, wenn man das Opfer auch noch gehasst hat. Wie stellt man fest, ob jemand Hass empfindet? Soweit ich weiß, ist die Telepathie noch nicht erfunden. Niemand hat direkten Zugang zu einem Bewusstsein außer dem eigenen. Geert Wilders steht in den Niederlanden mal wieder wegen eines „Hassverbrechens“ vor Gericht. Vielleicht hasst er andere Gruppierungen. Vielleicht verachtet er sie auch nur. Kann das Gericht diese Unterscheidung treffen? Vielleicht ist er nur sehr besorgt und formuliert zugespitzt. Wie will das Gericht das feststellen?
Wenn Sie jetzt antworten „Naja, man sieht sich seine Äußerungen an und sieht doch, dass er Hass verbreitet“, dann sagen Sie damit: Seine Aussage beweist es. Seine Aussage beweist den Hass und sein Hass beweist die Strafbarkeit seiner Aussage. Aber das ist ein eklatanter Zirkelschluss, aufgrund dessen niemand verurteilt werden darf.
Warum ist „Hass“ ein Kriterium für Strafbarkeit?
Wenn jemand Nazis aufrichtig hasst (wie ich es tue) und sich dementsprechend äußert, muss er dann Herrn Kauder zufolge dafür bestraft werden? Darf man die Roten Khmer für ihre Massenmorde hassen? Wenn nicht, warum ist das nicht legitim? Ist Hass auf Rassisten genauso schlimm wie der Hass ebendieser Rassisten auf ihre gehasste Gruppe? Eine Antwort darauf gibt es nicht und kann es nicht geben.
Da jede beliebige Idee jemanden verletzen oder jemanden dazu bringen kann, Hass zu empfinden, bedeutet das, dass jede Idee vom Staat verboten werden kann. Das wird also in Zukunft der Maßstab für eine Straftat: Jemand hat eine bizarre emotionale Reaktion auf etwas und wird dafür bestraft.
Herr Kauder räumt ein, dass die sozialen Netzwerke beanstandete Inhalte entfernen, aber dies in der Praxis völlig undurchsichtig sei. Natürlich – wenn ein so undefinierter Begriff wie „Hass“ als Kriterium fungieren soll, was gelöscht werden muss und was nicht, gibt es keine objektiven Maßstäbe. Es gibt keine objektive, rationale Anwendung für ein willkürliches und irrationales Prinzip.
„Denn ginge es nach Recht und Gesetz, könnte in den sozialen Medien… zwar scharf argumentiert und vieles kritisiert werden. Die Freiheit des Netzes hätte aber nicht mit der massenhaften Missachtung des Rechts einhergehen dürfen.“ Hier macht sich einer der einflussreichsten Politiker Deutschlands entgegen der gesetzlich vorgeschriebenen Gewaltenteilung von Legislative und Judikative selbst zum Richter und erklärt, dass Straftaten begangen werden.
„Seit langer Zeit ist die Bundesregierung im Dialog mit den Plattformbetreibern.“ „Dialog“ ist eine verharmlosende Umschreibung für „staatliche Kontrolle“. Es kann keinen „Dialog“ zwischen der Regierung und Internetportalen geben, die zu gehorchen haben.
Welche Chance haben diese gegen einen Partner, dessen willkürliches Wort Gesetz ist?
Manipuliert – durch wen und wie?
Damit meint er wahrscheinlich nicht, dass es Manipulation ist, wenn man sich lobend über die Politik der Regierung äußert. Das wäre seiner Meinung nach wahrscheinlich eine nüchterne, faktenorientierte Aussage. Er kann damit nur meinen, dass abweichende Meinungen per se „Manipulation“ seien und unerwünschte Minderheiten daher zum Schweigen gebracht werden müssen.
Den Schlusspunkt setzt folgende Äußerung, zu der er sich wahrscheinlich in einem unbedachten Moment hinreißen lässt:
Ich bitte alle, sich mit dem Thema „Redefreiheit“ zu befassen und öffentlich dafür einzutreten. Nein, es ist nicht besonders attraktiv, für die Redefreiheit von z.B. Antisemiten und Kommunisten zu kämpfen, aber wie Ayn Rand in ihrem Buch „Philosophie: Wer braucht das schon?“ schreibt, hat jede Einschränkung von Menschenrechten mit der Unterdrückung der am wenigsten attraktiven Menschen begonnen.
Und daher darf auch Herr Kauder weiterhin sagen, was er möchte, obwohl seine Gesinnung intellektuell höchst unattraktiv ist.
„Unbestritten sind Facebook, YouTube und Co. leider immer mehr zu Plattformen geworden, auf denen Unwahrheiten verbreitet, andere Menschen herabgewürdigt, ja Hass verbreitet werden“, schreibt Herr Kauder.Beispiele dafür werden nicht angeführt, aber beachten Sie, dass er Begriffe wie „Unwahrheiten“, „herabwürdigen“ und „Hass“ verwendet, als seien es direkt wahrnehmbare Tatsachen wie ein Stuhl oder ein Tisch. Wer beurteilt, was eine Unwahrheit ist und nach welchem Maßstab? Wenn ich sage, dass die Politik der Bundesregierung uns ruiniert – ist das eine Unwahrheit? Würdigt es die Bundeskanzlerin herab? Ist es vielleicht schon „Hass“?
Die gesamte Idee eines „Hassverbrechens“ ist in einem Rechtsstaat unzulässig.
Wenn man eine Straftat begangen hat, bekommt man nicht noch zwei Jahre Knast extra, wenn man das Opfer auch noch gehasst hat. Wie stellt man fest, ob jemand Hass empfindet? Soweit ich weiß, ist die Telepathie noch nicht erfunden. Niemand hat direkten Zugang zu einem Bewusstsein außer dem eigenen. Geert Wilders steht in den Niederlanden mal wieder wegen eines „Hassverbrechens“ vor Gericht. Vielleicht hasst er andere Gruppierungen. Vielleicht verachtet er sie auch nur. Kann das Gericht diese Unterscheidung treffen? Vielleicht ist er nur sehr besorgt und formuliert zugespitzt. Wie will das Gericht das feststellen?
Wenn Sie jetzt antworten „Naja, man sieht sich seine Äußerungen an und sieht doch, dass er Hass verbreitet“, dann sagen Sie damit: Seine Aussage beweist es. Seine Aussage beweist den Hass und sein Hass beweist die Strafbarkeit seiner Aussage. Aber das ist ein eklatanter Zirkelschluss, aufgrund dessen niemand verurteilt werden darf.
Warum ist „Hass“ ein Kriterium für Strafbarkeit?
Wenn jemand Nazis aufrichtig hasst (wie ich es tue) und sich dementsprechend äußert, muss er dann Herrn Kauder zufolge dafür bestraft werden? Darf man die Roten Khmer für ihre Massenmorde hassen? Wenn nicht, warum ist das nicht legitim? Ist Hass auf Rassisten genauso schlimm wie der Hass ebendieser Rassisten auf ihre gehasste Gruppe? Eine Antwort darauf gibt es nicht und kann es nicht geben.
Da jede beliebige Idee jemanden verletzen oder jemanden dazu bringen kann, Hass zu empfinden, bedeutet das, dass jede Idee vom Staat verboten werden kann. Das wird also in Zukunft der Maßstab für eine Straftat: Jemand hat eine bizarre emotionale Reaktion auf etwas und wird dafür bestraft.
Herr Kauder räumt ein, dass die sozialen Netzwerke beanstandete Inhalte entfernen, aber dies in der Praxis völlig undurchsichtig sei. Natürlich – wenn ein so undefinierter Begriff wie „Hass“ als Kriterium fungieren soll, was gelöscht werden muss und was nicht, gibt es keine objektiven Maßstäbe. Es gibt keine objektive, rationale Anwendung für ein willkürliches und irrationales Prinzip.
„Denn ginge es nach Recht und Gesetz, könnte in den sozialen Medien… zwar scharf argumentiert und vieles kritisiert werden. Die Freiheit des Netzes hätte aber nicht mit der massenhaften Missachtung des Rechts einhergehen dürfen.“ Hier macht sich einer der einflussreichsten Politiker Deutschlands entgegen der gesetzlich vorgeschriebenen Gewaltenteilung von Legislative und Judikative selbst zum Richter und erklärt, dass Straftaten begangen werden.
„Nein, der Worte sind genug gewechselt. Es muss gehandelt werden. Wir müssen dafür sorgen, dass das Recht auch in den sozialen Medien gilt“, schreibt Herr Kauder.Bedenken Sie, dass wenn der Fraktionsvorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion von „handeln“ spricht, er hier damit meint, Gesetze gegen die freie Meinungsäußerung im Internet zu erlassen. Und nach seiner Auffassung von Recht und Gesetz legen in Zukunft anscheinend nicht mehr die Gerichte fest, was eine Straftat ist und ob sie begangen wurde, sondern er.
„Seit langer Zeit ist die Bundesregierung im Dialog mit den Plattformbetreibern.“ „Dialog“ ist eine verharmlosende Umschreibung für „staatliche Kontrolle“. Es kann keinen „Dialog“ zwischen der Regierung und Internetportalen geben, die zu gehorchen haben.
Welche Chance haben diese gegen einen Partner, dessen willkürliches Wort Gesetz ist?
„Die Betreiber sollten einen jährlichen Bericht darüber vorlegen, der auch aussagt, wie viele Einträge nach welchen Kriterien gelöscht wurden. Kann der Betreiber keine Beschwerdestelle oder keinen Transparenzbericht vorweisen, sollte dies mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet werden“,sagt Herr Kauder.An dieser Stelle muss man einfach Ayn Rand zitieren, die diese Ungeheuerlichkeit bereits 1962 vorausgesagt hat:
Was ist das anderes als die Forderung nach vorauseilender Zensur?
„Zensur ist in ihrer altmodischen Bedeutung ein staatliches Dekret, das die Behandlung spezifischer Themen oder Ideen verbietet (z.B. Sex, Religion oder Kritik an Regierungsmitgliedern), ein Dekret, das durch die Überwachung aller Medien vor ihrer Veröffentlichung durchgesetzt wird. Aber für das Abwürgen der Gedankenfreiheit ist die moderne Methode viel wirksamer; sie basiert auf der Macht nicht-objektiver Gesetze; sie verbietet und erlaubt nichts Bestimmtes; sie definiert und spezifiziert nichts… Sie erspart dem Bürokraten die lästige Notwendigkeit, sich festen Regeln zu unterwerfen und verlagert die Beweislast für seine Zufriedenheit auf die Opfer, deren einziger Leitfaden das Unerkennbare ist.“ („Have Gun, Will Nudge“, The Objectivist Newsletter, März 1962.)Herr Kauder schreibt weiter, dass politische Debatten auf Facebook „immer mehr manipuliert werden.“
Manipuliert – durch wen und wie?
Damit meint er wahrscheinlich nicht, dass es Manipulation ist, wenn man sich lobend über die Politik der Regierung äußert. Das wäre seiner Meinung nach wahrscheinlich eine nüchterne, faktenorientierte Aussage. Er kann damit nur meinen, dass abweichende Meinungen per se „Manipulation“ seien und unerwünschte Minderheiten daher zum Schweigen gebracht werden müssen.
Den Schlusspunkt setzt folgende Äußerung, zu der er sich wahrscheinlich in einem unbedachten Moment hinreißen lässt:
„Wir müssen weiter diskutieren, ob die Betreiber der Plattformen nicht mehr tun müssen, um das Netz nicht nur von rechtswidrigen Inhalten frei zu halten, sondern von Lügen generell gerade in der politischen Debatte.“Lassen wir für den Moment die Tatsache beiseite, dass wenn „Lügen“ der Maßstab sind, nach dem öffentliche Äußerungen unterdrückt werden dürfen, viele Politiker im Wahlkampf überhaupt nicht mehr auftreten dürften. Sehen Sie sich die völlige Verachtung für die Meinungs- und Redefreiheit in diesem Statement an. Hier ist von nichts anderem die Rede, als dass der Staat die Macht fordert, zu bestimmen, was die Wahrheit ist und was nicht und Menschen dafür zu bestrafen, wenn ihre Meinung nicht mit der der Regierung einhergeht. Kein Hass-Posting auf Facebook kann schlimmer sein als eine solche Perspektive. (Und überhaupt: Ist der Generalverdacht des „Lügens“ nicht bereits Hass auf Andersdenkende und sollte Kauders Artikel daher nicht gelöscht werden?)
Ich bitte alle, sich mit dem Thema „Redefreiheit“ zu befassen und öffentlich dafür einzutreten. Nein, es ist nicht besonders attraktiv, für die Redefreiheit von z.B. Antisemiten und Kommunisten zu kämpfen, aber wie Ayn Rand in ihrem Buch „Philosophie: Wer braucht das schon?“ schreibt, hat jede Einschränkung von Menschenrechten mit der Unterdrückung der am wenigsten attraktiven Menschen begonnen.
Und daher darf auch Herr Kauder weiterhin sagen, was er möchte, obwohl seine Gesinnung intellektuell höchst unattraktiv ist.
Verschärfung
„Maas will Gewalt gegen Polizisten härter bestrafen“, steht in der
Online-FAZ. „Der Bundesjustizminister plant, neben der Gewalt gegenüber
Polizisten auch schon die Störung von Rettungskräften künftig drastisch
zu bestraft.“ Liest sich angenehm, da scrollt man beruhigt weiter.
Doch dann kommt einem vielleicht doch etwas komisch vor. Moment, Maas, der Maas? Bundesjustizminister?Vor lauter Hass und Voreingenommenheit glaubt man doch nicht, dass man glauben kann, was man glauben soll.
„Der SPD-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: ‚Die Zahl der tätlichen Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte steigt. Polizisten werden alltäglich brutal attackiert, ob von rechten Reichsbürgern oder linken Autonomen.‘ Das sei völlig inakzeptabel. Nach dem Willen von Maas soll nun der Paragraf 113 des Strafgesetzbuches, der den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte regelt, verschärft und ausgeweitet werden. Das fordern auch die Innenminister der Länder.“
Ach so, rechte Reichsbürger und linke Autonome sind die Problemgruppen, man kann sich schon das Vorurteil ausmalen, wie man vom Justizminister zum Reichsbürger ernannt wird.
Das ist das Gleiche wie härtere Strafen für Einbrecher. Nicht einmal Augenwischerei.
Es stellt sich dem Verhetzten nämlich so dar, dass zu erwarten ist, dass die Reichsbürger geschnappt und unschädlich gemacht werden, wenn sie Rettungskräfte angreifen.
Was mit der Verschärfung der Strafvorschrift nicht verändert wird, ist die gelenkte Ermittlung. Die Polizei sollte sich lieber gegen Angreifer angemessen verteidigen dürfen und die Gewalttäter sofort festsetzen, statt sich anweisungsgemäß verdeeskalieren zu lassen.
Das gesetzliche Strafmaß ist schon längst nicht mehr relevant!
Doch dann kommt einem vielleicht doch etwas komisch vor. Moment, Maas, der Maas? Bundesjustizminister?Vor lauter Hass und Voreingenommenheit glaubt man doch nicht, dass man glauben kann, was man glauben soll.
„Der SPD-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: ‚Die Zahl der tätlichen Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte steigt. Polizisten werden alltäglich brutal attackiert, ob von rechten Reichsbürgern oder linken Autonomen.‘ Das sei völlig inakzeptabel. Nach dem Willen von Maas soll nun der Paragraf 113 des Strafgesetzbuches, der den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte regelt, verschärft und ausgeweitet werden. Das fordern auch die Innenminister der Länder.“
Ach so, rechte Reichsbürger und linke Autonome sind die Problemgruppen, man kann sich schon das Vorurteil ausmalen, wie man vom Justizminister zum Reichsbürger ernannt wird.
Das ist das Gleiche wie härtere Strafen für Einbrecher. Nicht einmal Augenwischerei.
Es stellt sich dem Verhetzten nämlich so dar, dass zu erwarten ist, dass die Reichsbürger geschnappt und unschädlich gemacht werden, wenn sie Rettungskräfte angreifen.
Was mit der Verschärfung der Strafvorschrift nicht verändert wird, ist die gelenkte Ermittlung. Die Polizei sollte sich lieber gegen Angreifer angemessen verteidigen dürfen und die Gewalttäter sofort festsetzen, statt sich anweisungsgemäß verdeeskalieren zu lassen.
Das gesetzliche Strafmaß ist schon längst nicht mehr relevant!
Szenen aus dem Politbüro, jetzt kann sie auch noch heilen....
Die peinliche Selbstinszenierung der CDU bei der Regionalkonferenz
in Heidelberg zeigt, wie verzweifelt diese Partei sein muss, die es
nicht schafft, sich von der Kanzlerin zu trennen und einen sauberen
Schnitt hinzulegen. Und da die zahn- und rückgratlosen Vasallen in der
Umgebung der Kanzlerin sich nicht mehr trauen, eine offenes Wort zu
sprechen, und die dies gekonnt hätten, wurden von Merkel vor langem
entsorgt, ersetzen absurde Inszenierungen die politische
Auseinandersetzung.
Ein fein rausgeputzter kleiner Flüchtlingsjunge, der auf wundersame Weise perfekt deutsch spricht, muss dafür herhalten, Merkels Geseiere unter Tränen hervorzuheben. Am Ende will er des Führers Hände schütteln. Parteitag absurd. Das grenzt an Kindesmißbrauch.
Ein fein rausgeputzter kleiner Flüchtlingsjunge, der auf wundersame Weise perfekt deutsch spricht, muss dafür herhalten, Merkels Geseiere unter Tränen hervorzuheben. Am Ende will er des Führers Hände schütteln. Parteitag absurd. Das grenzt an Kindesmißbrauch.
Der Ton des alten Mannes am Mikrofon klingt ganz
ruhig, seine Worte sind dagegen schneidend scharf. „Frau
Bundeskanzlerin, treten Sie zurück“, fordert Ulrich Sauer aus Karlsruhe
und schaut zur CDU-Vorsitzenden hoch, die vor ihm auf dem Podium in der
Heidelberger Stadthalle sitzt. In der Flüchtlingskrise habe die
Kanzlerin versagt und einen „deutschtümelnden Wahn“ ausgelebt. Aber
während sich unter den CDU-Vertretern aus den Landesverbänden Saarland,
Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen bereits Unruhe und
Empörung ausbreitet, bleibt die Kanzlerin stoisch ruhig.
Auch der baden-württembergische Landesvorsitzende Thomas Strobl
bittet als Gastgeber ausdrücklich, den Mann ausreden zu lassen. Nur als
der Merkel dann auch noch vorwirft, ihr sei wohl die Vergewaltigung
einer Frau in Heilbronn gleichgültig, schaut sie nach unten und muss
schlucken.
Aber die CDU-Vorsitzende hatte wohl schon geahnt,
dass die üblichen Regionalkonferenzen vor dem CDU-Bundesparteitag
kommende Woche keine leichte Übung werden. Es wirkt wie ein Trost für
sie, dass sofort nach Sauer ein Konrad Reuters aus Illingen spricht, der
wie der Gegenentwurf zu seinem Vorredner wirkt: Er lobt als
freiwilliger Helfer nicht nur die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin,
sondern hat auch den aus Afghanistan stammenden kleinen Edris
mitgebracht, der Merkel auf Deutsch dankt. Die zweite Regionalkonferenz
erlebt ihren emotionalen Höhepunkt, als der Kleine die Hand der
Kanzlerin schütteln will, sie von der Bühne kommt – und Edris dann vor
Aufregung die Tränen kommen.
Das löst die zuvor angespannte Stimmung in der Halle, und Merkel
wandelt den Angriff gegen sie in eine Erlebniserfahrung Volkspartei um.
„Mit Herrn Sauer und Herr Reuters haben Sie die gesamte Spannbreite
gesehen, mit der in unseren Familien und der Gesellschaft diskutiert
wird“, erklärt sie den Zuhörern. Und an Herrn Sauer gerichtet beschreibt
sie noch einmal sehr ruhig, warum sie 2015 so gehandelt hat. „Ich bin
es Ihnen auch schuldig, zu sagen, was ich denke“, fügt sie hinzu.
Ansonsten erntet sie nur freundliche Worte und Unterstützung wie schon
in Neumünster am Freitag.
Letztlich wirkt der Abend in Heidelberg wie ein Symbol für das, was
ihr und wohl allen Parteien im Bundestagswahl 2017 bevorsteht. „Das
wird kein Kuschelwahlkampf, sondern ein harter Kampf“, warnt auch
Strobl. Seit Wochen mahnt Merkel ihre Parteispitze, dass es dabei
entscheidend auf den Ton ankomme, um die von Rechts- und Linksaußen nur
gewünschte Polarisierung zu verhindern. „Diese Art von Wahlkampf will
ich nicht“, betont sie mit Verweis auf den hasserfüllten
US-Präsidentschaftswahlkampf und erntet in Heidelberg großen Applaus.
Merkel entschuldigt sich für das Wort „disruptiv“
Ein Zuhörer mahnt, das beste Mittel gegen Populisten sei es, auf
die Leute zuzugehen. Er hätte dafür gerne ein Set an griffigen Slogans
wie „fördern und fordern“, mit denen man Politik auch gut erklären
könne. Prompt lädt Merkel ihn nach Berlin ein – als „Testperson“, was
sie nach Lachern im Publikum als ganz ernst gemeint bezeichnet. Denn sie
selbst hat gerade begonnen, ihre oft als technokratisch kritisierte
Sprache für die Wahlkampfphase auszumisten. Schon bei der ersten
Regionalkonferenz in Neumünster hatte sich Merkel am Freitagabend
entschuldigt, dass das von ihr zuletzt häufig verwendete Wort
„disruptiv“ doch etwas „elitär“ sei. „Wir sind ja auch manchmal zu
verkopft“, gibt sie in Heidelberg selbstkritisch zu. Also Merkel in
einem Atemzug mit Elite zu nennen, grenzt schon an Größenwahn.
Aber Zugehen auf die Basis heißt für Politiker heute eben, nicht
nur die Sauers, sondern auch Egozentrikern auszuhalten. In Heidelberg
etwa kreisen viele Fragen zwar um Sachthemen wie Rente, Europa oder
Teilhabegesetz. Aber gleich der erste Frager stellt die Organisatoren
auf eine harte Probe, weil er erst vier Minuten am Pult und dann
mehrfach Ruhe verlangt. Strobl lässt den Mann gewähren, der sich der
„deutsche Donald Trump“ nennt – und dessen Hauptbotschaft am Ende ist,
dass es CDU-Anstecknadeln wirklich „für jede Kleidung passend“ gibt.
GESCHLIFFENE MANIEREN
Das Schlimmste von gestern
Drei Personen: Sie ist achtundzwanzig, der Mann ist achtunddreißig und der Sohn ist zwei Jahre alt. Der Mann setzt das Kind ins Auto, bindet der Frau einen Strick um, befestigt den Strick dann an der Anhängerkupplung des Wagens und schleift sie hinter dem Auto her durch Hameln. Der Zweijährige kann seine Mutter eine zeitlang schreien hören. Sie überlebt. Die Ärzte haben die Frau jetzt aus dem Koma geholt. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Das sind die Neuigkeiten bei N24/Die WELT. Da fühlt man sich informiert.
https://www.welt.de/vermischtes/article159817460/Opfer-nach-Hamelner-Gewalttat-aus-Koma-zurueckgeholt.html
Nur der pedantische Leser hat noch Fragen. Ob der Mann wohl Oberpfälzer gewesen ist? Der Pedant liest noch einmal nach. „Ein Mann“ sei der Täter gewesen, steht da. Dann könnte es natürlich ein Oberpfälzer gewesen sein. Gut, daß es N24 gibt. Da lernt man was über „die Menschen, die schon länger in Deutschland leben“. Oberpfälzer gibt es schon lange.
Sarkasmus beiseite. Was man bei N24 nicht erfährt, muß man halt woanders suchen. Wer suchet, der findet. Der Mann war Deutschtürke. Oder Türkdeutscher. https://www.compact-online.de/multi-kulti-deutschtuerke-schleift-angeseilte-frau-mit-auto-durch-hameln/
Jetzt wissen wir es. Was wir noch nicht wissen, ist, warum die WELT/N24 das nicht schreibt und wieso sie es dem Wißbegierigen zumutet, bei COMPACT nachzulesen. COMPACT ist schließlich das Magazin, dessen Lektüre bei Polizisten dazu führt, daß sie ein disziplinarrechtliches Verfahren am Hals haben. So geschehen im März dieses Jahr bei einer AfD-Demo in Jena. Polizisten hatten ein COMPACT-Magazin hinter die Frontscheibe ihres Einsatzwagens gelegt – und zwar so, daß „die Menschen“ die Titelseite sehen konnten, wenn sie an dem Polizeiauto vorbeidemonstrierten. Die für diese Ungeheuerlichkeit verantwortlichen Beamten wurden strafversetzt. Offiziell wurden sie einfach nur versetzt. „Strafversetzung“ gibt es nicht mehr, glaube ich. Es gibt „Einmann“, „Rechte Hetzpresse“ und „Versetzung“.
Warum schreibt Die WELT/N24 nicht, daß es sich bei dem Täter von Hameln um einen Türken mit deutschem Paß handelt? Klarer Fall: Das würde Vorurteile beim Leser schüren. Von den Leserinnen gar nicht zu reden. Leserinnen sind bekanntlich Angehörige des empathischeren Geschlechts. Die würden sich emotional womöglich im Übermaß mit der jungen Mutter solidarisieren, die da fast zu Tode gekommen wäre. Sie würden zukünftig kein seliges Multikulti-Lächeln mehr bekommen, wenn sie das Wort „Deutschtürke“ lesen. Deswegen schreibt die WELT das nicht. Gegen „ein Mann“ kann die empathische Leserin nichts Zusätzliches haben, weil das Urteil über „ein Mann“ sowieso schon feststeht. Ein Mann, noch ein Mann und noch einer sind schließlich Männer. Und Männer sind Schweine, das weiß man. Da gibt es keine Vorurteile mehr zu schaffen.
Meinereiner fragt sich natürlich, was diesen Deutschtürken dazu gebracht haben könnte, daß er seine 28-jährige Ex-Freundin hinter dem Auto herschleift. Angeblich soll es vorher bei einem Streit um Trennung und den zweijährigen Sohn gegangen sein. Zwei Tage vor dem scheußlichen Verbrechen habe der Deutschtürke schon damit gedroht, er werde die Mutter seines Sohnes umbringen. Die Polizei sei vor Ort gewesen und habe eine „GefährderInnenansprache“ … moment … eine „Gefährderansprache“ gehalten. Wir wissen nicht, warum. Wahrscheinlich wollte die Polizei ein Zeichen setzen. Deutschtürken interessieren sich bekanntlich brennend für gesetzte Zeichen. Es hat ja auch etwas genützt. Zwei Tage später hat er seine Ex-Lebensgefährtin schließlich nur beinahe umgebracht. Man sieht: GefährderInnenansprachen sind nützlich und retten Leben.
Es könnte natürlich sein, daß die Achtundzwanzigjährige, über deren Herkunft wir gar nichts wissen, eine Oberpfälzerin gewesen ist, die sich bei den deutschen Väterrechten für unverheiratete Kindsväter auskannte und den Deutschtürken im Verlauf des offensichtlich mehrtägigen Zwists darüber aufgeklärt hat, daß er keine solchen Rechte hat, wenn sie nicht will, daß er welche haben soll. Daraufhin könnte der sich gedacht haben, ein bißchen schleifen würde dabei helfen, damit sie dann doch will, daß er Väterrechte haben soll. Man weiß es nicht. Jedenfalls hätte man bei N24/Die WELT nur Vorurteile geschürt, wenn man von einem Deutschtürken geschrieben hätte. Bei deutschen Einmännern ohne den Zusatz „Türke“ funktionieren die nicht vorhandenen Väterrechte nämlich einwandfrei.
Noch nie hat man gehört oder gelesen, daß ein deutscher Einmann, dem sein zweijähriger Sohn mit familiengerichtlichem Segen vorenthalten wird, die umgangsvereitelnde Kindsmutter hinter dem Auto hergeschleift hätte. Das könnte dazu führen, daß die Wörter „Türke“ und „schleifen“ von der allzu empathischen Leserin in einen Zusammenhang gebracht werden, in den sie nicht gehören. Es gibt auch Deutschtürken, welche die Mütter ihrer Kinder fast totgeprügelt haben, anstatt sie fast zu Tode zu schleifen. Deswegen wäre es ja eben unzulässig, diesen Zusammenhang zwischen „Türke“ und „schleifen“ herzustellen.
Bei „Einmann“ und „schleifen“ besteht diese Gefahr nicht. Denn was die Einmänner in ihrer Gesamtheit für welche sind, das weiß man schon.
Wir sehen: DIe WELT/N24 hat alles bedacht und richtig gemacht, während COMPACT ohne Sinn und Verstand nach vorne geprescht ist. Da ich nun aber die Meldung bei COMPACT ebenfalls gelesen und pietätloserweise hier verlinkt habe, werde ich mich freiwillig selbst versetzen, damit der astreine Rechtsstaat nicht einzuschreiten braucht.
Drei Personen: Sie ist achtundzwanzig, der Mann ist achtunddreißig und der Sohn ist zwei Jahre alt. Der Mann setzt das Kind ins Auto, bindet der Frau einen Strick um, befestigt den Strick dann an der Anhängerkupplung des Wagens und schleift sie hinter dem Auto her durch Hameln. Der Zweijährige kann seine Mutter eine zeitlang schreien hören. Sie überlebt. Die Ärzte haben die Frau jetzt aus dem Koma geholt. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Das sind die Neuigkeiten bei N24/Die WELT. Da fühlt man sich informiert.
https://www.welt.de/vermischtes/article159817460/Opfer-nach-Hamelner-Gewalttat-aus-Koma-zurueckgeholt.html
Nur der pedantische Leser hat noch Fragen. Ob der Mann wohl Oberpfälzer gewesen ist? Der Pedant liest noch einmal nach. „Ein Mann“ sei der Täter gewesen, steht da. Dann könnte es natürlich ein Oberpfälzer gewesen sein. Gut, daß es N24 gibt. Da lernt man was über „die Menschen, die schon länger in Deutschland leben“. Oberpfälzer gibt es schon lange.
Sarkasmus beiseite. Was man bei N24 nicht erfährt, muß man halt woanders suchen. Wer suchet, der findet. Der Mann war Deutschtürke. Oder Türkdeutscher. https://www.compact-online.de/multi-kulti-deutschtuerke-schleift-angeseilte-frau-mit-auto-durch-hameln/
Jetzt wissen wir es. Was wir noch nicht wissen, ist, warum die WELT/N24 das nicht schreibt und wieso sie es dem Wißbegierigen zumutet, bei COMPACT nachzulesen. COMPACT ist schließlich das Magazin, dessen Lektüre bei Polizisten dazu führt, daß sie ein disziplinarrechtliches Verfahren am Hals haben. So geschehen im März dieses Jahr bei einer AfD-Demo in Jena. Polizisten hatten ein COMPACT-Magazin hinter die Frontscheibe ihres Einsatzwagens gelegt – und zwar so, daß „die Menschen“ die Titelseite sehen konnten, wenn sie an dem Polizeiauto vorbeidemonstrierten. Die für diese Ungeheuerlichkeit verantwortlichen Beamten wurden strafversetzt. Offiziell wurden sie einfach nur versetzt. „Strafversetzung“ gibt es nicht mehr, glaube ich. Es gibt „Einmann“, „Rechte Hetzpresse“ und „Versetzung“.
Warum schreibt Die WELT/N24 nicht, daß es sich bei dem Täter von Hameln um einen Türken mit deutschem Paß handelt? Klarer Fall: Das würde Vorurteile beim Leser schüren. Von den Leserinnen gar nicht zu reden. Leserinnen sind bekanntlich Angehörige des empathischeren Geschlechts. Die würden sich emotional womöglich im Übermaß mit der jungen Mutter solidarisieren, die da fast zu Tode gekommen wäre. Sie würden zukünftig kein seliges Multikulti-Lächeln mehr bekommen, wenn sie das Wort „Deutschtürke“ lesen. Deswegen schreibt die WELT das nicht. Gegen „ein Mann“ kann die empathische Leserin nichts Zusätzliches haben, weil das Urteil über „ein Mann“ sowieso schon feststeht. Ein Mann, noch ein Mann und noch einer sind schließlich Männer. Und Männer sind Schweine, das weiß man. Da gibt es keine Vorurteile mehr zu schaffen.
Meinereiner fragt sich natürlich, was diesen Deutschtürken dazu gebracht haben könnte, daß er seine 28-jährige Ex-Freundin hinter dem Auto herschleift. Angeblich soll es vorher bei einem Streit um Trennung und den zweijährigen Sohn gegangen sein. Zwei Tage vor dem scheußlichen Verbrechen habe der Deutschtürke schon damit gedroht, er werde die Mutter seines Sohnes umbringen. Die Polizei sei vor Ort gewesen und habe eine „GefährderInnenansprache“ … moment … eine „Gefährderansprache“ gehalten. Wir wissen nicht, warum. Wahrscheinlich wollte die Polizei ein Zeichen setzen. Deutschtürken interessieren sich bekanntlich brennend für gesetzte Zeichen. Es hat ja auch etwas genützt. Zwei Tage später hat er seine Ex-Lebensgefährtin schließlich nur beinahe umgebracht. Man sieht: GefährderInnenansprachen sind nützlich und retten Leben.
Es könnte natürlich sein, daß die Achtundzwanzigjährige, über deren Herkunft wir gar nichts wissen, eine Oberpfälzerin gewesen ist, die sich bei den deutschen Väterrechten für unverheiratete Kindsväter auskannte und den Deutschtürken im Verlauf des offensichtlich mehrtägigen Zwists darüber aufgeklärt hat, daß er keine solchen Rechte hat, wenn sie nicht will, daß er welche haben soll. Daraufhin könnte der sich gedacht haben, ein bißchen schleifen würde dabei helfen, damit sie dann doch will, daß er Väterrechte haben soll. Man weiß es nicht. Jedenfalls hätte man bei N24/Die WELT nur Vorurteile geschürt, wenn man von einem Deutschtürken geschrieben hätte. Bei deutschen Einmännern ohne den Zusatz „Türke“ funktionieren die nicht vorhandenen Väterrechte nämlich einwandfrei.
Noch nie hat man gehört oder gelesen, daß ein deutscher Einmann, dem sein zweijähriger Sohn mit familiengerichtlichem Segen vorenthalten wird, die umgangsvereitelnde Kindsmutter hinter dem Auto hergeschleift hätte. Das könnte dazu führen, daß die Wörter „Türke“ und „schleifen“ von der allzu empathischen Leserin in einen Zusammenhang gebracht werden, in den sie nicht gehören. Es gibt auch Deutschtürken, welche die Mütter ihrer Kinder fast totgeprügelt haben, anstatt sie fast zu Tode zu schleifen. Deswegen wäre es ja eben unzulässig, diesen Zusammenhang zwischen „Türke“ und „schleifen“ herzustellen.
Bei „Einmann“ und „schleifen“ besteht diese Gefahr nicht. Denn was die Einmänner in ihrer Gesamtheit für welche sind, das weiß man schon.
Wir sehen: DIe WELT/N24 hat alles bedacht und richtig gemacht, während COMPACT ohne Sinn und Verstand nach vorne geprescht ist. Da ich nun aber die Meldung bei COMPACT ebenfalls gelesen und pietätloserweise hier verlinkt habe, werde ich mich freiwillig selbst versetzen, damit der astreine Rechtsstaat nicht einzuschreiten braucht.
"Der Schwarze schnackselt gern"
Dieses offenherzige Zitat stammt aus der Talkshow „Friedman“ vom 9.
Mai 2001 und wurde vom damals noch nicht zwangsfinanzierten
Staatsfernsehen (ARD) ohne Zensur gesendet. Eine provokante Headline für
einen Eintrag über die oft im Dunkeln gefunkten Signale zwischen Mann
und Frau.
Sexuelle Gewalt gegen Frauen ist unter besonderen Umständen für mehr als ein Viertel der EU-Bürger okay. Das ist das erschreckende Ergebnis einer europaweiten Studie in allen 28 EU-Staaten zur „geschlechtsspezifischen Gewalt“ anlässlich des Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“.
Demnach sind 27 Prozent der insgesamt 27.818 Befragten der Meinung, dass „Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung“ in manchen Situationen gerechtfertigt ist. „Unter bestimmten Umständen“- was soll das genau heißen? Zwölf Prozent etwa finden eine solche Tat demnach okay, wenn die Frau unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden hat. Elf Prozent äußerten sich entsprechend, wenn die Frau freiwillig zu jemandem nach Hause mitgegangen ist, wie nach einer Party oder einem Date.
Das berichtete uns die WELT ohne die sehr pauschal dargebotenen Daten weiter zu hinterfragen. Deutschland läge mit 27 Prozent im europäischen Mittel, so die Zeitung.
Der Artikel ist nicht von einem namentlich genannten Redakteur geschrieben worden, sondern offensichtlich gleich von der EU-Kommission per email der Presse diktiert worden.
Wenn man den Dingen allerdings auf den Grund gehen will, sollte man auch die Bevölkerungsstatistik der Bundeszentrale für politische Bildung kennen. Dort heißt es:
In Deutschland hat gut jede fünfte Person einen Migrationshintergrund – in Westdeutschland fast jede vierte, in Ostdeutschland jede zwanzigste Person (23,9 bzw. 5,3 Prozent). Bezogen auf die Bundesländer leben die meisten Personen mit Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen (2015: 26,4 Prozent). Ihr Anteil an der Bevölkerung ist in Bremen am höchsten (2015: 29,4 Prozent). Von allen Personen mit Migrationshintergrund sind zwei Drittel selbst eingewandert und ein Drittel ist in Deutschland geboren (66,9 bzw. 33,1 Prozent). Deutlich über die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund sind Deutsche (54,6 Prozent).
Es könnte also sein, es muß aber nicht, daß sexuelle Gewalt gegen Frauen nicht von denen ausgeht, „die schon länger hier sind“, sondern von denen, „die neu dazugekommen sind“. Da könnte man durch ungesteuerte Einwanderung noch viel höhere Prozentsätze erzielen.
Islamfatwa belehrt uns zum Beispiel, daß die Ehefrau dem Wunsch des Mannes nach sexueller Aktivität nachzukommen hat. Da gilt keine Migräne. Und die Kölner Sylvesternacht zeigte uns praktisch, daß es ab sofort angezeigt ist, daß Frauen die Wohnung nur in Begleitung eines männlichen Verwandten verlassen dürfen. Gestern hatte ich noch zur Begleitung durch kräftige Hunde geraten. Aber so ein Sylvesterfeuerwerk ist für Tiere zu viel Streß. Da sollte man in Köln lieber ein paar taffe Jungs von der HOGESA (Hooligans gegen Salafisten) engagieren.
Ob die Trennlinie so schroff zwischen Deutschen und Moslems verläuft, wie es die kryptischen Angaben der EU-Kommission vermuten lassen, ist fraglich. Die EU-Behörden klären uns darüber einfach nicht auf. Deshalb ist die teure Studie mit 27.818 Befragten eigentlich für den Ascheneimer. Früher wurde das Datenmaterial aufgegliedert, um Ursachen zu erforschen oder Verursacher dingfest zu machen. Aber heute ist jeder von den 27 % ein Einzelfall und Pauschalisierungen sind verboten. Der Vater der Soziologie – Max Weber – würde sich angesichts der dürftigen Methodologie bei der Anlage dieses nichtssagenden Datenfriedhofs im Grabe rumdrehen. Die EU-Absahner haben sich trotz dieser unrunden Leistung die Gehälter schon wieder um 3,3 % erhöht.
Sexuelle Gewalt gegen Frauen ist unter besonderen Umständen für mehr als ein Viertel der EU-Bürger okay. Das ist das erschreckende Ergebnis einer europaweiten Studie in allen 28 EU-Staaten zur „geschlechtsspezifischen Gewalt“ anlässlich des Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“.
Demnach sind 27 Prozent der insgesamt 27.818 Befragten der Meinung, dass „Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung“ in manchen Situationen gerechtfertigt ist. „Unter bestimmten Umständen“- was soll das genau heißen? Zwölf Prozent etwa finden eine solche Tat demnach okay, wenn die Frau unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden hat. Elf Prozent äußerten sich entsprechend, wenn die Frau freiwillig zu jemandem nach Hause mitgegangen ist, wie nach einer Party oder einem Date.
Das berichtete uns die WELT ohne die sehr pauschal dargebotenen Daten weiter zu hinterfragen. Deutschland läge mit 27 Prozent im europäischen Mittel, so die Zeitung.
Der Artikel ist nicht von einem namentlich genannten Redakteur geschrieben worden, sondern offensichtlich gleich von der EU-Kommission per email der Presse diktiert worden.
Wenn man den Dingen allerdings auf den Grund gehen will, sollte man auch die Bevölkerungsstatistik der Bundeszentrale für politische Bildung kennen. Dort heißt es:
In Deutschland hat gut jede fünfte Person einen Migrationshintergrund – in Westdeutschland fast jede vierte, in Ostdeutschland jede zwanzigste Person (23,9 bzw. 5,3 Prozent). Bezogen auf die Bundesländer leben die meisten Personen mit Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen (2015: 26,4 Prozent). Ihr Anteil an der Bevölkerung ist in Bremen am höchsten (2015: 29,4 Prozent). Von allen Personen mit Migrationshintergrund sind zwei Drittel selbst eingewandert und ein Drittel ist in Deutschland geboren (66,9 bzw. 33,1 Prozent). Deutlich über die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund sind Deutsche (54,6 Prozent).
Es könnte also sein, es muß aber nicht, daß sexuelle Gewalt gegen Frauen nicht von denen ausgeht, „die schon länger hier sind“, sondern von denen, „die neu dazugekommen sind“. Da könnte man durch ungesteuerte Einwanderung noch viel höhere Prozentsätze erzielen.
Islamfatwa belehrt uns zum Beispiel, daß die Ehefrau dem Wunsch des Mannes nach sexueller Aktivität nachzukommen hat. Da gilt keine Migräne. Und die Kölner Sylvesternacht zeigte uns praktisch, daß es ab sofort angezeigt ist, daß Frauen die Wohnung nur in Begleitung eines männlichen Verwandten verlassen dürfen. Gestern hatte ich noch zur Begleitung durch kräftige Hunde geraten. Aber so ein Sylvesterfeuerwerk ist für Tiere zu viel Streß. Da sollte man in Köln lieber ein paar taffe Jungs von der HOGESA (Hooligans gegen Salafisten) engagieren.
Ob die Trennlinie so schroff zwischen Deutschen und Moslems verläuft, wie es die kryptischen Angaben der EU-Kommission vermuten lassen, ist fraglich. Die EU-Behörden klären uns darüber einfach nicht auf. Deshalb ist die teure Studie mit 27.818 Befragten eigentlich für den Ascheneimer. Früher wurde das Datenmaterial aufgegliedert, um Ursachen zu erforschen oder Verursacher dingfest zu machen. Aber heute ist jeder von den 27 % ein Einzelfall und Pauschalisierungen sind verboten. Der Vater der Soziologie – Max Weber – würde sich angesichts der dürftigen Methodologie bei der Anlage dieses nichtssagenden Datenfriedhofs im Grabe rumdrehen. Die EU-Absahner haben sich trotz dieser unrunden Leistung die Gehälter schon wieder um 3,3 % erhöht.
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